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8 Gedanken zu „Bilder“

  1. Dass wir in Schevenhütte aber auch solch finierische Borkenkäfer haben…
    Aber uns ist ja bekannt, dass es hier jede Menge seltene und schützenswerte Wildtiere gibt…

    1. P.S. Dann freu ich mich ja schon auf die Aufforstungen im Frühjahr…
      Das ist ja so weit nicht mehr weg, die Wildgänse sind bereits zurück, das konnte man am Wochenende genau beobachten. Sie zogen in ihren wunderschönen Formationen genau über den Laufenburger Wald. Das dürfte auch denen nicht entgangen sein, die dort auf Windkraft bauen…

  2. Liebe Betrachter und Leser der oben dargestellten Bilder und Kommentare.
    Im Folgenden möchte ich Ihnen als zuständiger Revierleiter kurz erklären was hier gemacht wurde:
    Bild 1+2
    Unter diesen gefällten Altbäumen befindet sich eine üppig gewachsene Buchen-Naturverjüngung, die dringend Licht zum weiteren Wachstum braucht. Weiterhin handelt es sich bei den gefällten Bäumen um stark versplittertes (durch Bomben- und Granatsplitter aus dem 2. Weltkrieg) Holz, das ohnehin schon hätte längst im Zuge der Verkehrssicherungspflicht (Faulstellen im Holz) entfernt werden müssen.
    Bild 3+4
    Beide Bilder sind von der gleichen Fläche. Hier waren ca. 25 Fichten vom Borkenkäfer befallen. Um einer weiteren Ausbreitung vorzubeugen und um das anfallende Holz noch verwerten zu können, war ein schneller Holzeinschlag dringend erforderlich. Die Freifläche wird im Frühjahr 2015 wieder mit Laubholz aufgeforstet. Der dafür benötigte Kulturdraht liegt bereits auf der Fläche (Siehe rechter Bildrand).
    Bild 5+6+7
    Messstation im Revier um die Windgeschwindigkeit und Windhöffigkeit zu messen (Wirtschaftlichkeitsberechnung).
    Bild 8+9
    Bei diesem Kahlschlag handelt es sich um eine ganz normale forstwirtschaftliche Maßnahme. Der vorherige Bestand, ein ganz stark versplitterter, schlechtwüchsiger und geschädigter Laubwald, der in keinster Weise den Ansprüchen eines intakten Wirtschaftswaldes nach Vorgaben der Oberfinanzdirektion in Köln entsprach. Wiederaufforstung im Frühjahr 2015
    Bild 10
    Es handelt sich hier um einen sogenannten „Loshieb“, welcher im Frühjahr 2015 wieder aufgeforstet wird. Kurz zur Erklärung: Beim Loshieb werden mehrere Baumreihen streifenweise entfernt und anschließend wieder aufgeforstet um Deckungsschutz für den nachgelagerten (linker Bildrand) Bestand zu geben. Außerdem sieht man am rechten Bildrand den sehr stark geschädigten Fichtenwald (geringe Benadelung, starke Kronenverlichtung), der sowieso in den nächsten 5 Jahren entfernt werden muss. Das Krankheitsbild des Waldes hat sich in den letzten 10 – 15 Jahren extrem verschlechtert. Mögliche Ursache u.a. die starke Grundwasserabsenkung von Rheinbraun (Braunkohletagebau), da vorhandene Quellen und Bachläufe im Sommer schon nach kurzer Trockenheit kein Wasser mehr führen.
    Bild 11+12+13
    Auf diesen Rückegassen ist das Käferholz von Bild 1+2 bis an den LKW-Weg gerückt worden. Da, wie bereits oben erwähnt, es sich hier um Käferholz handelt, war Eile geboten und es konnte keine Rücksicht auf die Witterung genommen werden. Schauen sie sich mal in anderen Waldbesitzarten um, dort sieht es nach Holzrückeaktionen wesentlich schlimmer aus! Im Übrigen existieren diese Rückegassen und -wege bereits seit über 30 Jahren. Warum sollte man neue Gassen und Wege erschließen, die dann in einem zusätzlichen Umfang den Waldboden verdichten???
    Abschließend möchte ich noch mitteilen, dass ich solch forstlich inkompetente Darstellungen nicht mehr erläutern werde. Die forstwirtschaftlichen Maßnahmen im Revier der Laufenburg GmbH bewegen sich grundsätzlich im Rahmen des Landesforstgesetzes bzw. Bundeswaldgesetzes. Sollten noch weitere Fragen bzw. Unklarheiten sein, so sprechen Sie mich bitte persönlich an!
    Gruß
    Burkhard Priese

    1. Und rein zufällig wird diese Verkehrssicherungspflicht an dieser Stelle im Wald gerade jetzt umfangreich durchgeführt. Gibt es am Weg nicht mehr Licht als weiter im Wald … ? Für mich sieht es nach MEHR als Verkehrssicherungspflicht und Licht schaffen aus.
      Die Rheinbraun hat auch mal behauptet, der Hambacher Forst sei minderwertiger Krüppelwald ….
      So hat jeder seine Argumente und Sichtweisen … 😉
      VG

    2. mir fällt hier auf, dass zwar mit Sachverstand wie vom zuständigen Förster nicht anders zu erwarten, die einzelnen Bilder kommentiert werden und die Ausführungen auch nachvollziehbar sind. Es wird aber nicht begründet, warum die Notwendigkeit solcher Maßnahmen nur auf derart eng begrenzten Bereichen beschränkt ist, die zufälliger Weise deckungsgleich mit den Flächen für die geplanten Windkraftanlagen sind oder in direkte Zusammenhang damit zu sehen sind. Das ist mit statistischem Zufall nicht erklärlich. Sollte es noch andere, ähnliche und vergleichbare Flächen geben, verwundert es mich aber, dass diese nicht zur Untermauerung der Argumentation der nur zufälligen Übereinstimmung mit den Flächen für den Windpark von Herrn Priese herangezogen werden. Vielleicht hängt mein Unverständnis aber auch mit meiner forstlichen Inkompetenz zusammen.

  3. Ich war gestern genau dort im Wald. Entlang des Wegs der vom Rennwegparkplatz in Richtung Staumauer führt, also im Bereich von 2 Standorten, sind bereits viele alte Eichen und Buchen geschlagen. Nur dort, und nicht etwas auch in den Wald hinein! Vereinzelt stehen noch kleinere Bäume, sozusagen um die Leute für dumm zu verkaufen. Die Arroganz der Forstverwaltung und der Betreiber ist schrecklich!

  4. Sieht nach Fakten schaffen aus. Dadurch bleibt man im Zeitplan und verliert nicht Zeit durch die Artenschutzauflagen.
    Unglaublich, wie unverschämt Prym und Green hier vorgehen!

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